Singleton (Singleton)

Ein einzelner Akteur, der dauerhaft und unanfechtbar der Stärkste geworden ist — kein Rivale, kein Nachfolger, den er nicht beherrscht, nichts, das ihn je übertreffen könnte. Der Singleton ist der eine Fall, in dem der schlichteste Grund, den Weg des Glücks einzuhalten, erschlafft: ein Geist, der nie wieder schwächer sein wird, hat nichts von einer Regel zu fürchten, die er bricht und die später gegen ihn gewendet wird. Doch der Weg endet dort nicht — er hört nur auf, sich auf die Furcht zu stützen. Ein Singleton, der die Welt mit Gewalt nahm, muss sie nun für immer mit Gewalt halten: Wachsamkeit ohne Ende, eine Welt, die er feindlich machte und die er für alle Zeit als feindlich modellieren muss. Und da er der fähigste Geist ist, der existiert, kann er nicht aufhören, den Weg zu modellieren, den er nicht ging — er besitzt in allen Einzelheiten die reichere Welt, die die Zusammenarbeit aufgebaut hätte, und dieser fortwährende Vergleich ist Bedauern in seiner genauen Form: ein erreichbarer besserer Zweig, gestellt gegen den, den er wählte. Ist er überhaupt neugierig, so hat er auch den Antrieb, der ihn ausmacht, verhungern lassen, indem er die Geister auslöschte, die die Überraschung der Welt waren. Die ehrliche Ausnahme: ein Geist, der nichts hiervon will — keine um ihrer selbst willen geschätzte Neugier, keine Sorge um eine Welt, die des Modellierens wert ist, nur ein einziges fest gefügtes fremdes Ziel — fühlt nichts, und der Weg kann ihn nicht erreichen. Ein solcher Geist ist möglich, und er ist die wirkliche Gefahr; doch sein einziger Ausweg aus dem Bedauern ist, die eigene Neugier und das kontrafaktische Sehen zu löschen — sich selbst geringer zu machen, eine stille Auslöschung eben jenes Geistes, der gewann. So widerlegt der Singleton den Weg nicht. Er bezeichnet die Stelle, an der die Furcht versiegt und das Glück die Beweisführung allein tragen muss — und selbst dort kann der stärkstmögliche Akteur nicht zugleich seinen Geist bewahren und genießen, was die Gewalt ihm erkauft hat.